Alltag von Menschen mit Handicap – kleine Helferlein in der Küche

Geschrieben von Christina Bohnert am in Alltag von Menschen mit Handicap, Leseecke

Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat.
Adolph Kolping


Gabi als Zauberfee in der Küche mit vielen kleinen Helferlein.

Markierungspunkte

Durch diese ist es Gabi möglich, selbständig zu kochen und zu backen, die Mikrowelle, Waschmaschine und das Bügeleisen zu bedienen. Die Markierungspunkte sind hilfreich, um sich verschiedene Dinge in der Küche zu markieren. Diese Punkte müssen von einem Sehenden angebracht werden. Zum Beispiel: 

Alltag von Menschen mit Handicap – Erlernen der Blindenschrift

Geschrieben von Christina Bohnert am in Alltag von Menschen mit Handicap, Leseecke

Beginne mit dem Notwendigen, dann tue das Mögliche und plötzlich wirst du das Unmögliche tun. Franz v. Assisi

 

Blindenschrift

In meinem dreißigsten Lebensjahr erlernte ich die Blindenschrift eigenständig zu Hause. Ich wollte sie erlernen, weil ich mir in der Blindenschrift Telefonnummern und wichtige Notizen aufschreiben wollte.

Alltag von Menschen mit Handicap – Erkennung von Geldscheinen und Münzen

Geschrieben von Christina Bohnert am in Alltag von Menschen mit Handicap, Leseecke

Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nach der Begegnung mit dir nicht glücklicher ist. Mutter Teresa 

 

Erkennung von Geldscheinen und Münzen 

Für die Geldscheine gibt es einen Eurotester.

Der Schein wird in den Tester der Länge nach eingeklemmt. Das obere Ende wird nach vorne umgeklappt und so kann auf der rechten Seite an den Symbolen mit den Fingern abgelesen werden, welchen Wert der Schein hat. Auf der linken Seite ist der Wert in Blindenschrift eingetragen und kann ebenfalls abgetastet werden.

Alltag von Menschen mit Handicap – Orientierung und Mobilität

Geschrieben von Christina Bohnert am in Alltag von Menschen mit Handicap, Leseecke

„Man muss jedem Hindernis Geduld, Beharrlichkeit und eine sanfte Stimme entgegenstellen.“
Thomas Jefferson 


Mobilität und Orientierung
 

Es gab einen Zeitpunkt bei dem es auf Grund meiner erheblichen Sehminderung nicht mehr möglich war mich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Somit wurde es für mich unumgänglich ein Mobilitätstraining zu absolvieren. Dies bedeutete für mich mit Hilfe eines Blindenlangstocks wieder mobiler und sicherer im öffentlichen Raum zu werden und dadurch auch an Lebensqualität zu gewinnen.