Schätze der Achtsamkeit und Liebe sammeln

Geschrieben von Christina Bohnert am in Geschichten zum Nachdenken

Das Wesen der Freundschaft und Liebe ist es, uns aufzufangen, wenn wir am Fallen sind, uns Hoffnung zu geben in dunklen Momenten, da zu sein für uns! 
Gudrun Zydek
 
Was sammelst Du?
 
Im Herbst sammelte eine Mäusefamilie fleißig Vorräte für den Winter, der wieder hart werden sollte.
Emsig liefen sie hin und her, nur Fridolin saß auf der Wiese und schaute in den Himmel. Verwundert fragte ihn seine Schwester, ob er nicht auch Vorräte anschaffen wollte? Aber er meinte nur, dass er Sonnenstrahlen für den Winter sammelt. Nach einiger Zeit saß er immer noch auf der Wiese und auf die Frage, warum er noch immer auf der Wiese sitzt, antwortete er, dass er Farben und Worte für den Winter sammelt.

Glück in meinem Inneren

Geschrieben von Christina Bohnert am in Geschichten zum Nachdenken, Leseecke

Glück in meinem Inneren

Ein alter und mächtiger König wurde schwer krank und niemand konnte ihm helfen.

Da ließ der kranke König im ganzen Land verkünden, dass er denjenigen reich belohnen würde, der ihm Heilung bringen würde. Viele Gelehrte, Berater und Ärzte kamen zum König, aber keiner konnte ihm zur Gesundung verhelfen.

Eines Tages, als schon kein Ratgeber mehr auftauchte, klopfte ein alter Mann am Tore des Palastes

Mein eigenes kleines Päckchen …

Geschrieben von Christina Bohnert am in Geschichten zum Nachdenken, Leseecke

Ich laufe in ‚meinen‘ Schuhen.

Auf dem Marktplatz in einem Dorf stand ein uralter, großer Baum, in dessen Schatten die Dorfbewohner sich trafen, um über die Erlebnisse des Tages zu erzählen, Kindern beim Spielen zusahen und immer wieder Feste gefeiert wurden. Eines Tages pilgerte ein weiser, alter Mann durch das Dorf, setzte sich unter den Baum und verkündete, dass diesem uralten Baum magische Fähigkeiten inne wohnten.

“Alles, was ihr tun müsst, um die Magie des Baumes zu erfahren ist, 

Aufrichtigkeit und Lüge

Geschrieben von Christina Bohnert am in Geschichten zum Nachdenken, Leseecke

Eines Tages schritt die Aufrichtigkeit durch die Welt und war sehr stolz auf sich:

„Was bin ich doch für eine beneidenswerte Person. Ich unterscheide zwischen gut und schlecht, ich mache niemandem etwas vor!“

Da begegnete die Aufrichtigkeit der Lüge. Sie war gekleidet in schillernden Gewändern und ihr folgten mehrere Personen. Mit Ekel und Entrüstung wandte sich die Aufrichtigkeit ab.