Ich glaube an Dich, mein Kind!

Geschrieben von Christina Bohnert am in Kinder, Leseecke

Ich glaube an Dich, mein Kind!

Thomas Edison war das jüngste von sieben Kindern und von frühester Jugend an schwerhörig. Eines Tages kam er von der Schule nach Hause und gab seiner Mutter einen Brief. Er sagte ihr: „Mein Lehrer hat mir diesen Brief gegeben und er sagte mir, dass ich ihn nur meiner Mutter zu lesen geben soll.“

Die Mutter hatte die Augen voller Tränen, als sie dem Kind laut vorlas:

„Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst.“

Viele Jahre nach dem Tod der Mutter, Edison war inzwischen einer der größten Erfinder des Jahrhunderts, durchsuchte er eines Tages alte Familiensachen. Plötzlich stieß er in einer Schreibtischschublade auf ein zusammengefaltetes Blatt Papier. Er nahm es und öffnete es. Auf dem Blatt stand geschrieben: „Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben.“

Thomas weinte bitterlich und schrieb dann in sein Tagebuch:

„Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Durch eine heldenhafte Mutter wurde er zum größten Genie des Jahrhunderts.“

Aus dem Englischen übersetzt – Bhajan Noam

Ich glaube an Dich!

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Kommentare (1)

  • Manfred Schmidt

    |

    Das habe ich nicht gewusst und noch nie gehört. Das gab ein Stich in mein Herz vor Ehrfurcht und Dankbarkeit. WAS IST GRÖSSER ALS MUTTERLIEBE?

    Antworten

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