Das Besondere war, dass jede Aufstellung verdeckt durchgeführt wurde und kein Stellvertreter wusste, um was es geht und für wen er steht.

Geschrieben von Christina Bohnert am in Aufstellungen

Das Besondere war, dass jede Aufstellung verdeckt durchgeführt wurde und kein Stellvertreter wusste, um was es geht und für wen er steht.

Ich habe bereits viele Familienaufstellungen von verschiedenen Therapeuten erlebt. Dabei hat mir die Vorgehensweise zur Problemlösung bei manchen Therapeuten gefallen und bei manchen nicht. 
 
Was mir aber bei allen nicht gefallen hat, war ein unstrukturierter und nicht auf die Teilnehmer eingehender Beginn der Aufstellungen, eine fehlende Erinnerungsmöglichkeit bezüglich der Problemlösung nach Heimkehr der Teilnehmer und die meistens „offenen“ Aufstellungen, bei der jeder wusste um was es ging – so dass die Gefahr von einem „Schauspiel“ der Teilnehmer bestand – wenn der Therapeut dies nicht erkannte.
 
Insofern habe ich sehr positiv festgestellt, dass Christina bei dem Aufstellungstag genau diese Themen wunderschön gelöst hat. Sie hat die Verunsicherung und Spannung der Teilnehmer, die diese Therapiemöglichkeit zuvor nicht kannten, mit einer Eingangs-Meditation auf ein Mindestmaß reduziert und dabei einen guten Einstieg in diesen Tag erzielt. In ihrer liebevollen und einfühlsamen Art hat sie dann die Aufstellungen durchgeführt und dabei für jeden Aufstellenden die richtige Problemursache, sowie die geeignete Problemlösung dazu sicher herausgearbeitet. 
 
Das Schöne war, dass jeder Aufstellende mit diesem Ergebnis etwas anfangen konnte und mit positivem Ausblick und freudig gestimmt nach Hause gehen konnte. 
 
Das Besondere war, dass jede Aufstellung verdeckt durchgeführt wurde und kein Stellvertreter wusste, um was es geht und für wen er steht. Insofern waren die erzielten Ergebnisse für alle sehr überraschend, nachdem die Aufstellenden am Ende mitteilten, dass es genau so in Wirklichkeit ist.
 
Am Ende des Aufstellungstages durfte jeder seine am Morgen verdeckt gezogene Karte aufdecken und lesen. Dies war für einige Teilnehmer ein weiterer emotionaler Moment, da der Kartentext genau zur jeweiligen persönlichen Situation der Teilnehmer passte. So konnte Christina jedem Teilnehmer noch etwas persönliches mitgeben. Damit hatten nicht nur die Aufstellenden etwas von dem Tag, sondern auch alle anderen Teilnehmer.
 
Die Aufstellungen fanden in einer angenehmen Atmosphäre in einem historischen Raum statt. Alle Teilnehmer wurden mit Essen und Getränken gut versorgt und es gab entsprechende Pausen, um sich zu erholen und bei Bedarf sich austauschen zu können. Christina stand allen Teilnehmern für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung.
 
Nach dem Aufstellungstag gab es für alle Teilnehmer eine kleine Überraschung. Christina erstellte einen Kurzfilm mit ein paar Eindrücken des Aufstellungstages und für jeden Aufstellenden Bilder seiner persönlichen Abschluss-Aufstellung mit dem entsprechenden Lösungssatz. Beides hat sie jedem Teilnehmer in einem individuellen Mail zugesandt. So hat nun jeder eine wunderschöne Erinnerung an diesen Tag und an sein persönliches Aufstellungsergebnis. Dies macht es jedem wesentlich einfacher, mit diesem an sich weiterzuarbeiten.
 
Ich bin überzeugt, dass Aufstellungen nur in dieser Art und Weise zu einem nachhaltigen Ergebnis führen können. Deshalb gratuliere ich Christina für Ihre erfolgreiche Arbeit und wünsche ihr in Zukunft noch mehr Menschen, die bereit sind ihre Probleme mit dieser Therapieform zu lösen.
 
A.B.*

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